Freitag, 11. Januar 2013

12. Januar 2013



Samstag, 12. Januar 2013
Es scheint so zu sein mit dem Wetter: Ein schöner Tag endet mit starkem Wind und einem wunderbaren Sternenhimmel, am nächsten Morgen ist es bewölkt und kühl, dann wird es immer kälter und es begint zu regnen. Auch heute ist es wieder so. Die 17 Grad beim Frühstück waren ja noch ganz nett, denn so konnten wir wenigstens gut schlafen. Aber dass es unterwegs zu regnen beginnt, ist weniger nett und dass ich jetzt hier in Meningie auf dem Campingplatz unter dem Sonnenschutz (gegen den Regen!) sitze und trotz Pullover vor mich hin friere, das müsste nicht sein. Mal sehen wie es weitergeht.
Der Coorong, den wir heute passieren, ist eine Lagunenwelt hinter dem natürlichen Deich. Es gibt eine Unmenge von Vögeln, die auf den Inseln in den Marschen und den Lagunen relativ ungestört von Füchsen und Katzen, den invasiven Feinden aller Vögel und Kleintiere hier in Australien, ihre Jungen aufziehen können. So gibt es zum Beispiel Pelikan Island, eine Insel, die überfüllt ist mit jungen Pelikanen und ihren Eltern, die sie fast drei Monate lang füttern müssen. 
Brigittes Stiefel sind gestern kaputt gegangen, bei beiden löst sich die Sohle ab. So haben wir heute versucht, einen guten Kleber zu bekommen, es bleibt abzuwarten, ob die Klebestelle den Beanspruchungen standhält.

Freitag, 11. Januar 2013
Ein sehr gemütlicher Tag, aber das war so nicht geplant.
Beim Frühstück gibt es noch mal ein Streitgespräch wegen des Grenzübertritts nach Südaustralien und was erlaubt ist und was nicht. Es geht darum, welche Waren eingeführt werden dürfen und welche nicht. Hat man etwas dabei, was nicht sein darf, wird es empfindlich teuer. Am Ende rufe ich bei der entsprechenden Stelle an und siehe da, es ist alles nicht so schlimm. Außerdem ist bei unserer Grenze, wie sich zeigen wird, ohnehin weit und breit keine Kontrolle. Wir halten in Mt. Gambier bei der Touristeninformation. Kanguroo Island, besser, der geplante Besuch dort, gestaltet sich schwierig. Zum einen ist es ziemlich voll dort, zum anderen bereits recht knapp. Überfahrt und Aufenthalt dort würden uns alles zusammen nicht unter 400 AUD kommen, das ist für zwei Nächte und also einen Tag doch etwas viel. Der Geiz schlägt zu, wir ändern unsere Pläne.
So fahren wir erst mal nach Norden, immer geradeaus. Rechts und links von uns sind Weinberge - na ja, Berge sind es nicht, Weinfelder - hier ist das Zentrum des Südaustralischen Weinbaus. In der Nähe von Narracoorte halten wir bei dem dortige World Heritage Point, einer Ansammlung von vielen Grotten, in denen einige wichtige Funde gemacht wurden, u.a. ein Marsupil-Löwen und eine Wonambi, einer Schlange, die möglicherweise der Regenbogenschlange der Dreamtime, also der Zeit der Vorfahren der Aborigines, als Vorbild gedient hat.
Ein eineinhalbstündiger Spaziergang durch den Busch rundet dies hier ab. Unterwegs haben wir zwei schwarze Kakadus gesehen, sie sind ziemlich selten und vor allem sehr scheu. Ich schaffe es nicht, in Fotografierentfernung zu kommen. Immer wieder fliegen sie mit lautem Geschrei weg, beim dritten Versuch ist der Abstand dann so groß, dass ich aufgebe. Und dann geht es auch schon auf einen Campingplatz, wir bleiben beim Thema und übernachten nördlich von Narracoorte auf einem Buschpark namens Black Cockatoo Caravan Park. Es gibt zwei Sorten dieser Kakadus, mit roten und mit gelben Flecken am Schwanz. Die roten sind vom Aussterben bedroht, vorhin sahen wir gelbe. Außer uns sind nur noch zwei weitere Gäste da. Dafür kommt der Patron am frühen Abend persönlich auf ein Schwätzchen vorbei. Sieht man von Schafen ab, ist von Australiens Wildlife nichts zu sehen, noch nicht.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Die erste Woche unterwegs



Donnerstag, 10. Januar 2013
Hurra, der Wind hat deutlich nachgelassen und so kommen uns sogar die 14 Grad, die es heute Morgen hat, nicht so kalt vor. Kurz nach acht sind wir unterwegs auf dem Weg zu den zwölf Aposteln, einer Gruppe von inzwischen nur noch acht großen Felsen im Meer. Unterwegs sehen wir einen Koala, der gerade einen Baum erklimmt. Gerade, als wir bei den Felsen ankommen, kommt auch die Sonne raus - wie gemacht für uns. Durch die weiterhin vorhandenen Wolken sind immer andere der Felsbrocken in das Sonnenlicht getaucht, ein toller Anblick. Ein Spaziergang hinunter zum Strand rundet diesen Teil des Besuchs ab. Auf der Weiterfahrt nach Westen verlassen wir immer wieder die Great Ocean Road, um weitere Felsformationen anzusehen und um spazieren zu gehen.
Ein Besuch bei einer Seehundkolonie in der Nähe von Portland fällt aus, weil es uns zu zeitaufwändig und zu teuer ist. Stattdessen fahren wir nach Besichtigung eines versteinerten Waldes weiter. Dort, wo wir eigentlich auf einen Campground wollten, hat in den letzten Tagen ein Feuer gewütet (noch immer steigen in der Gegend dicke Rauchwolken auf, es ist nicht vorbei), und so gehen wir auf einen kommerziellen Caravanpark in Nelson.
Blöd, morgen kommen wir nach Südaustralien und dorthin dürfen wir kein Gemüse (außer Süßkartoffeln und Gekochtem), keine Früchte, keine Zwiebeln, kein Knoblauch mitnehmen. Was also tun? Wir kochn einen Teil unserer Kartoffeln, der rest wird verschenkt, die Zwiebeln und eine Knoblauchknolle werden angebraten, die gibt es zum Abendessen, der Rest der verbotenen  Dinge in unserem Vorrat wird verschenkt. In der Campkitchen, in der wir das Abendessen zubereiten, ist eine Familie aus Melbourne, die nehmen gerne alles, was wir nicht mitnehmen dürfen (Nelson ist der letzte Ort vor der Grenze).
Ein Spaziergang zum Glenelg River rundet den heutigen Tag ab.
Mittwoch, 9. Januar 2013
Es regnet und es ist richtig kalt. 13,6 Grad C, so hatte ich mir das nicht vorgestellt. Zum Frühstück gehen wir in die Campkitchen, aber sehr viel bringt das auch nicht, außer dass der Wind draußen bleiben muss. Auf dem Weg zur Fähre kommt die Sonne raus, aber der Wind ist nach wie vor sehr kalt und mit etwa 60 km/h sehr unangenehm. Die Fähre legt an, die Autos fahren raus, der Vorletzte bleibt mit seinem Bootstrailer hängen. Palaver, großes Hin und Her, dann zieht der Fahrer seinen Trailer mit roher Gewalt von Bord. Fünf Minuten Palaver - Ziel erreicht. Wir fahren als zweite rein, weil unser Landcruiser aufgrund seiner 2,80 m Höhe nicht überall untergebracht werden kann.
Zehn Minuten später ist die Fähre unterwegs. Wir gehen nur einmal kurz an Deck, um ein paar Fotos zu machen, gehen ansonsten dem Wind aus dem Weg. Und schon geht es weiter, von Queenscliff nach Geelong und dann an der Küste entlang auf der Great Ocean Road. In Anglesea machen wir eine Pause und einen längeren Spaziergang zum Strand und daran entlang. Ein traumhaft schöner Sandstrand, völlig leer: Auch den Australiern ist es heute zu unangenehm. In Apollo Bay fragen wir bei der Visitor Information nach Campingmöglichkeiten. Hier sieht es entgegen meiner Befürchtungen viel besser aus als gestern, es gibt sogar mehrere Optionen. Wir entscheiden uns für einen Campground am Rande des Nationalparks mit minimalen Einrichtungen: einer Toilette. Dafür kostet die Nacht nichts. Das Auto hängt ein bisschen nach rechts, aber das schadet nichts. Der Wind hat nachgelassen und ist nicht mehr so giftig, die Sonne schafft es meist, die Wolken zu durchdringen. Außerdem habe ich meinen Pullover wieder rausgekramt.
Das Abendessen gibt es noch im Freien, dann aber ziehen wir uns außer zu einem Aufwärmspaziergang durch den Regenwald in den schützenden Wagen zurück.

Dienstag, 8. Januar 2013
Um Viertel nach sechs ist die Nacht vorbei, und so sind wir heute auch erst um 20 vor neun unterwegs. In Bairnsdale finden wir eine Shell Tankstelle, an der unsere Gutscheine akzeptiert werden. Das macht auf die getankte Menge immerhin mehr als 10 AUD aus. Auf dem Princes Hwy fahren wir bis Sale, dort biegen wir ab nach Süden und machen in Yarram eine Pause. Wenig später besuchen wir den Agnes Fall, die Agnes fällt hier in mehreren Stufen insgesamt 59 m in die Tiefe. Bei einem höheren Wasserstand muss das sehr spektakulär sein, jetzt ist es "nur" schön. Weiter der A440 folgend erreichen wir die Western Port Bay - rechterhand verlaufen sich die hohen Berge der Great Dividing Range in den Rolling Hills, den runden Hügeln der Streleczki Ranges - und biegen ab auf die Mornington Peninsula. Wie schon Canberra vor zwei Tagen lassen wir auch Melbourne auf dieser Reise rechts liegen.
 Jetzt wird es "schwierig", denn hier ist sehr viel Verkehr und die Campingplätze sind, soweit vorhanden, ausgebucht. Im Visitor Information Center in Dromana wird uns geholfen und so sind wir 20 Minuten später auf dem letzten freien Platz in einer Ferienanlage. Eine gestrichene Buchung war unser Glück, wer weiß, was dahinter steckt hinter der Absage.
Es ist heute schon den ganzen Tag bewölkt, während ich koche, beginnt es ein wenig zu nieseln und es wird kalt. Um 20.00 Uhr hat es noch 15,3 Grad C, also alles andere als das, was wir hier erwartet hatten (und was in der Presse zu lesen ist). Mit langen Hosen machen wir unseren Abendspaziergang und ziehen uns dann bald in die Schlafsäcke zurück. Über uns erstrahlen Sterne, doch später regnet es wieder, Aprilwetter.

Montag, 7. Januar 2013
Dennoch stehen wir kurz nach sechs auf, die Sonne scheint schon. Bereits vor acht sind wir wieder auf dem Weg. In Jindabyne kaufen wir Brot ein, dann geht es auf den Barry Hwy in Richtung Süden. Nach wenigen Kilometern sind wir weitgehend alleine und auf einer "unsealed road". Diese Fahrt wird schon relativ anspannend, denn die Straße ist auf langen Strecken nicht breit genug für Gegenverkehr, dafür folgt eine Kurve der anderen und hinter jeder Kurve kann ein entgegenkommendes Auto auftauchen.
Hinter einer der vielen Kurven sehen wir uns mit einer ganz anderen Überraschung konfrontiert: Eine Emu-Mutter mit vier Sprösslingen steht vor uns. Sie ziehen sich an den Straßenrand zurück, gehen dann aber, weil ich warte, gemütlich weiter bergab. In der nachfolgenden Linkskurve kommt uns ein Auto entgegen, die Vögel verlassen im Laufschritt geradeaus die Straße und verschwinden im halbhohen Eukalyptusgestrüpp. Wir halten für ein paar Worte an, dafür habe ich dann kurz Probleme beim Wiederanfahren bergauf, in einer Linkskurve und im Sand.
 An der Grenze zwischen NSW und Viktoria legen wir am Ufer des Snowy Rivers, in dessen Tal wir gerade fahren, eine Pause ein. Das Wasser ist viel wärmer als ich erwartet hatte angesichts der Tatsache, dass der Fluss aus den Bergen kommt, wo noch Reste von Schnee liegen.
Auf dem nachfolgenden Abschnitt, dem abenteuerlichsten Streckenteil,  denn auf der linken Seite ist ein Abgrund; allein die Vorstellung, über den Rand zu geraten, lässt buchstäblich das Blut in den Adern gerinnen, kommt uns zum Glück niemand entgegen, einer von uns hätte ziemlich weit rückwärtsfahren müssen. Dann sind wir auf der Höhe und vor uns öffnet sich schlagartig eine liebliche Gegend mit Farmen und Feldern, ein starker Kontrast zu den dichten Eukalyptuswäldern, die bisher unseren Weg gesäumt haben.
In Buchan machen wir Mittagspause, um rund vierzig Kilometer später kurz vor Erreichen der Küste in Swan Reach in der Nähe von Lakes Entrance auf einem Campingplatz die heutige Fahrt zu beenden. Es ist angenehm warm, dank des leichten Windes. Ich schätze, dass es etwa 30 Grad C hat, deutlich weniger als am Samstag in Crookwell mit 36 Grad.

Sonntag, 6. Januar 2013, Epiphanias
Wieder sind wir um halb neun "on the road". In Goulburn komme ich mit der Ausschilderung nicht zurecht - ich glaube inzwischen, das war vor drei Jahren ebenso - und deshalb fragen wir einen Trucker, der am Wegrand parkt. Er ist sehr auskunftsfreudig, allerdings nicht leicht zu verstehen. Immerhin weiß ich jetzt, wie ich fahren muss. Er meint, wir seien "a long way from home", das bezieht sich darauf, dass der Landcruiser in Westaustralien zugelassen ist (Um Versicherung zu sparen, wie uns Chris erklärt hat. In NSW sind die Versicherungen für KFZ fast doppelt so teuer wie in den anderen Staaten.), wenn er gewusst hätte, wie weit wir wirklich von zu Hause weg sind…
So finden wir leicht den Weg zum Motorway M33 Richtung Canberra, den wir hinter der Überquerung des Yass River verlassen, um über Queanbeyan und Cooma nach Jindabyne zu fahren. Von dort geht es dann endgültig bergan in den Mt. Kosciuszko(gesprochen: koschuschko) National Park. Oben an Charlotte's Pass angekommen, in 1865 m Höhe, stellen wir das Auto an den Straßenrand und machen uns zu Fuß auf den Weg weiter in die Höhe. Allerdings schaffen wir es nicht bis zum Gipfel des mit 2225 m höchsten Berges des australischen Festlandes, denn das wären 9 km einfach - dafür ist es schon zu spät am Tag. 3,5 km nach dem Parken sind wir schon deutlich über der Baumgrenze, die felsigen Böden sind nur noch mit blühendem Gestrüpp bedeckt und wir kehren um. Ein Wort zu den Bäumen: Bis etwa 2 km Höhe wachsen hautsächlich Eukalypten, nämlich die Spezies Snow Gum, die den alpinen Bedingungen hier trotzt. Immerhin liegt hier rund um den Mt. Kosciuszko Australiens größtes Skigebiet und es gibt Skilifte und Skikanonen.
Nur noch wenige Fahrzeuge parken am Straßenrand, es wirkt schon fast einsam hier oben. 250 Höhenmeter weiter unten ist ein Campingplatz, auf dem wir heute übernachten werden.
Beim Spaziergang rund um den Campingplatz nach dem Abendessen (Bratkartoffeln mit Tomatensalat), sehen wir die ersten Kängurus auf der Reise. Etwa zwanzig Tiere grasen am Rande einer Wiese und lassen sich auch von spielenden Kindern nicht abschrecken. Wir gehen zurück, um meine Kamera zu holen, werden dabei von den Nachbarn angesprochen und so ist es dann schon ein ziemlich dunkel, bis wir zum zweiten Mal bei den indigenen Tieren sind. Es geht gerade noch so mit den Bildern. Zurück an unserem Platz suchen wir die Nachbarn auf und unterhalten uns bis nach zehn. Zwischendurch bekommen wir Besuch von einem Possum. Auf der Suche nach Futter schlendert es  an den Zelten und Caravans vorbei, schnüffelt hier und schnüffelt da, stupst Brigitte mit seiner kalten Nase an die Finger und zieht erfolglos wieder ab. Jetzt noch ein Wombat - aber nein, das wäre zu viel des Guten.
So spät war es auf dieser Reise noch nie. Ein wunderbarer Sternenhimmel erstrahlt über uns, in der einzigen größeren Lücke zwischen den hochwachsenden Eukalyptusbäumen, die den Platz gegen allzu starke Sonnenstrahlung schützen, steht Orion - auf dem Kopf.

Samstag, 5. Januar 2013
Dementsprechend sind wir schon früh wach und um halb neun auf dem Weg zu den Blue Mountains. In Katoomba verlassen wir die M4 und fahren zum Echo Point, wo wir unser Auto am Straßenrand abstellen mit einem Parkschein für 90 Minuten. Wir spazieren entlang des Prince Henry Cliff Walks bis zu den Leura Cascades - so ist es gedacht, aber etwa 200  vor dem Ziel verlieren wir mangels ordentlicher Ausschilderung die Orientierung und kehren um. Dennoch sind wir erst nach Ablauf der Parkzeit wieder bei dem Wagen, aber da genug Platz ist, stört es bisher niemanden. Mit dem Auto geht es dann an unser Wanderziel, kaum zu glauben, dass wir da nicht genau genug geschaut haben.
Kurz vor Lithgow biegen wir nach links ab vom Great Western Hwy und fahren nach Süden über Oberon nach Tadarla und weiter nach Crookwell, wo wir auf einem kommunalen Caravan Park einchecken. Zum ersten Mal brauche ich mein Handy, denn es gibt hier kein Office, sondern nur einen Hinweis auf die Tourist Information - die aber schon zu hat, als wir vorbeikommen - und eben diese Telefonnummer. Der Verantwortliche kommt nach kurzer Zeit, gibt uns die Schlüssel fürs Waschhaus, kassiert und verschwindet wieder.
Nach dem Abendessen spielen wir Karten, diesmal schläft Brigitte beinahe ein. Noch ein Spaziergang durch den Ort, dann ist schon bald Zeit für den Schlafsack. Im Süden ist ein Gewitter, die Bewölkung hat sich inzwischen bis zu uns ausgedehnt.

Freitag, 4. Januar 2013
Kurz nach neun kommen wir mit einem Taxi, gesteuert von einem reichlich geschwätzigen polnischen Fahrer, bei TCC an. Wir hätten schon früher kommen können, das Büro öffnet um 08.00 Uhr. Angelika und Chris begrüßen uns, dann beginnt Chris mit der Übergabe. Zuerst etwas Papierkram, die gezeigten Bilder von umgekippten oder sonst wie zerstörten Bushcampern sind eher demotivierend. Dann zeigt er uns "unser" Auto und gibt eine sehr ausführliche Einweisung in die Teile, die mir nicht schon von 2010 einigermaßen bekannt sind. Er kümmert sich wirklich rührend um uns, das ist toll. Bei der Auswahl der Ausstattung haben wir viele Mitsprachemöglichkeiten, wir lassen das eine oder andere vom Standard da, bekommen dafür anderes. Dieses Auto hat keine Gasflasche, der Kocher wird mit Spiritus betrieben. Auch das ist neu für uns. Zwischendurch kommt auch Bruno und begrüßt uns, bevor er sich an einem Ausstattungsteil eines anderen Fahrzeugs zu schaffen macht.
Gegen zwölf fahren wir los, aber nur quasi über die Straße in die Warringah-Mall, wo wir einkaufen. Die Parkplätze ohne Höhenbeschränkung - der Landcruiser ist immerhin 2,80 m hoch - sind alle besetzt, so müssen wir warten, bevor wir bei Coles die Grundausstattung und Frischwaren für die ersten Tage einkaufen können. Gemäß Werners Rat lassen wir uns die Waren in insgesamt vier Portionen abrechnen, das gibt vier Vouchers für reduzierten Kraftstoff in einer Coles Express (=Shell) Tankstelle. Jetzt ist das Auto, da noch nicht richtig eingeräumt, im hinteren Bereich kaum noch zugänglich. Ab geht es Richtung Westen.
Die ersten Tankstellen sind alle Caltex oder 7-11, die erste Shell hat kein Diesel, so nehmen wir dann doch eine "falsche" Tankstelle. 130 l lassen sich einfüllen, das sind 197 AUD. Später sinken die Spritpreise, aber hinterher ist man ja meistens schlauer. Wenig später kommen wir auf die M4, den "Great Western Hwy", den wir allerdings schon in Penrith wieder verlassen, um auf einen Campingplatz in Emu Plains zu fahren.
Zwei Stunden später sind alle unsere Sachen im Auto verstaut, jetzt wird es eine Weile dauern, bis wir auf Anhieb finden, was wir gerade brauchen.
Zum Abendessen gibt es Süßkartoffeln mit Reis. Süßkartoffeln gehören zu den Kürbiss, sind also ein Gemüse. Nach einem Spaziergang zum Nepean River ist es für uns dann schon Zeit, ins Bett zu gehen, denn der Jetlag ist noch nicht überwunden. Außerdem ist es bereits um neun dunkel.

Donnerstag, 3. Januar 2013

4. Januar 2013 The Rocks

Die erste (und vorläufig einzige) Nacht in Sydney liegt hinter uns, die Sonne scheint und wir bereiten uns mental darauf vor, heute den Landcruizer zu übernehmen. Unsere Schen sind zusammengepackt, alles ist abfahrtbereit, aber es ist noch zu früh. Ein gewisser Jetlag ist nicht zu leugnen. Beim Skibo gestern Abend bin ich am Ende jedesmal nahezu eingeschlafen, wenn Brigitte am Zug war und so waren wir schon kurz nach neun im Bett. Da ist die Nacht dann mit Sonnenaufgang zu Ende.
Gestern sind wir viel durch Sydney gelaufen, durch die Rocks, wo unser Hotel ist, durch Darling Harbour, durch den CBD und auch durch den Botanischen Garten. An der Opera ist noch immer eine Baustelle, dadurch wirkt alles noch etwas voller - es sind aber auch viele Menschen hier. Im botanischen Garten gibt es keine Flying Foxes mehr, zumindest haben wir keine gesehen, dafür sind viele Papageien in den Bäumen und zetern herum.
Die Preise sind hier in Sydney seit dem letzten Besuch noch etwas höher geworden im Vergleich zu Deutschland, mal sehen, wie sich das außerhalb darstellt. Zum ersten Mal haben wir bei einem Sydneybesuch kein Tagesticket für den öffentlichen Nahverkehr gekauft, sondern haben uns nur zu Fuß vorwärtsbewegt.
Es war und ist ziemlich windig hier in Sydney, aber immerhin ist seit unserer Ankunft der Himmel wolkenlos. Aus dem Flieger gesehen lag der Osten der blauen Berge bis zum Pazifik unter einer dicken Watteschicht, zum Glück hat die sich später verzogen. Und so habe ich jetzt einen leichten Sonnenbrand auf der Stirn - zu wenig, nämlich keine Sonnencreme verwendet und hier in der Stadt wollte ich keinen Hut aufsetzen. Das Schwimmbecken auf dem Dach unseres Hotels haben wir auch nicht benutzt, es war mir zu kalt in dem starken Wind. Aber die Sicht auf den Circular Quai, die Opera und auch die Harbourbridge ist richtig gut.

Mittwoch, 2. Januar 2013

Changi Airport, Singapore

Mittwoch, 2. Januar, 18.24 Uhr.
Etwa 60% des Fluges liegen hinter uns, wir haben eine kurze Pause in Singapur.
Kurz vor 18.00 Uhr gestern Abend packen wir unser Gepäck - insgesamt genau 40 kg - in den Audi und fahren los Richtung Frankfurt. Wenig Verkehr lässt uns gut vorankommen und so sind wir nach 40 Minuten in Frankfurt. Michael verabschiedet sich und fährt zurück nach Neckarhausen. Auch für ihn beginnt damit etwas Unbekanntes: Solange auf sich selbst angewiesen zu sein.
Beim Check In gibt es doch noch ein kleines Problem: Brigittes Visum ist online nicht aufzufinden. Die Dame am Schalter besorgt ein Neues - offensichtlich passiert so etwas häufiger, sie ist sehr routiniert dabei - und bekommt auch die Zusage sofort. Der Flug ist sehr angenehm, kaum Turbulenzen und viel Ruhe. Vereinzelt gibt es freie Plätze, aber eigentlich kann man von einem ausgebuchten Flug reden. Das Klima in diesen Sigapore Airlines Flügen ist immer sehr freundlich und entspannt, deshalb fliege ich so gerne mit dieser Fluggesellschaft. Zwei Filme, "Hotel Transsylvania" und "Ice Age 3" sowie zwei Mahlzeiten vertreiben uns die Zeit, dazwischen konnten wir schlafen. Bedingt durch günstige Winde sind wir fast eine Stunde früher als erwartet wieder am Boden, bei 30 Grad Außentemperatur.
Mit unserem Ansinnen, zu Fuß zum Terminal 3 gehen zu wollen, ernten wir unverständige Blicke, aber immerhin, die Informationsdame weist uns den Weg. Wenig später entledigen wir uns unserer Pullover. Es ist nicht wirklich weit, wir brauchen auch dank der Transportbänder nur 40 Minuten. Die Bewegung tut gut. Im Butterfly Garden setzen wir uns den realen Bedingungen hier in den Tropen aus - sehr hohe Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit den ungewohnten Temperaturen treibt uns den Schweiß aus den Poren.
In zwei Stunden soll es weitergehen, alles ist relativ relaxed. Ändern können wir jetzt ohnehin nichts mehr.

Samstag, 1. Dezember 2012

1. Dezember 2012

Der letzte Monat vor der großen Reise ist angebrochen.

Komisch, je näher die Abreise heranrückt, desto fragwürdiger scheint mir das Unternehmen zu sein. Es gibt so vieles, was dafür spricht, doch lieber hier zu bleiben und erst später zu verreisen. Aber gibt es überhaupt den richtigen Zeitpunkt für solch ein Unternehmen? Gibt es nicht immer Gründe, die dagegen sprechen? Es gibt auch Gründe, die für die Reise sprechen und für den von uns gewählten Zeitpunkt, nicht zuletzt die Tatsache, dass wir ja auch nicht jünger und vermutlich auch nicht flexibler werden. Aber was überwiegt? Dann spielt auch ein bisschen Angst mit rein - sechs Monate weg, was hat das für Folgen, was bzw. welche Chancen werden wir verpassen, ist der Zeitraum nicht viel zu lang gewählt, wird alles gut gehen? Werde ich, werden wir zu ersetzen sein? Aber da kommt dann schon wieder Überheblichkeit ins Spiel, nämlich die Idee, ob es denn auch ohne uns geht, gehen kann. Das ist ja definitiv der Fall, und ich weiß das auch, aber unterschwellig spielt es schon eine Rolle.

Jedenfalls bin ich, sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass es gut ist jetzt aufzubrechen - und gut ist's.


Die Visa sind wie erwartet erteilt, wir dürfen das halbe Jahr in Australien bleiben. Die Hotels für die erste und letzte Nacht auf dem australischen Kontinent sind gebucht, ebenso das Hotel für die sich anschließenden drei Tage Stopover in Singapur. Travel Car Centre ist über unsere Anreise informiert, wir sollen mit dem Taxi zu ihnen kommen, sie übernehmen die Kosten. Damit ist diese Seite der Reise hoffentlich ganz abgedeckt und vorbereitet. Mir fällt jedenfalls nichts ein, was noch zu tun ist.
Hier in Neckarhausen sind noch ein paar Dinge für die Dauer unseres Fernseiens zu regeln, das sollte aber kein großes Problem mehr sein. Ich bin auch sicher, dass Michael das alles gut hin bekommen wird. Mit dem Gepäck dürfte es auch keine Probleme geben, da zulässige Freigepäck werden wir wohl kaum ausnutzen, trotz viel Elektronik und der großen Photoausrüstung. Wir werden mit Reisetaschen unterwegs sein, die sind besser geeignet für die Unterbringung im Landcruiser. Damit erübrigt sich die Frage nach dem Verbleib der Koffer. Sogar die Mitnehmliste ist bereits erstellt und enthält hoffentlich alles, was notwendig ist.

Samstag, 27. Oktober 2012

26. Oktober 2012

So, die Visa (e676 Tourist Visa für maximal einjährigen Aufenthalt) sind beantragt, Bearbeitungszeit zwei bis zehn Tage - mal sehen, wie lange es wirklich dauern wird und ob wir noch irgendwelche Nachweise oder Unterlagen zusenden müssen.

Wenn ich aus dem Fenster schaue wird die Vorfreude auf Australien gleich noch größer. Schneeregen und unangenehmer Wind - viel schlimmer geht es kaum, zumindest dann, wenn ich ins Freie muss.

Auch die Flüge sind gebucht! Wir fliegen mit SQ325 der Singapore Airlines am 1. Januar von Frankfurt nach Singapur und von dort nach drei Stunden, 20 Minuten mit SQ221 weiter nach Sydney, wo wir am 3. Januar morgens kurz vor acht ankommen werden - immer vorausgesetzt, es kommt nichts dazwischen und es gibt keine Probleme. Auch der Rückflug steht schon fest, die Flüge ist bereits jetzt bestätigt: Abflug in Sydney am 28. Juni (also im tiefsten Winter, hoffentlich ist es nicht wirklich kalt) mittags mit SQ232. In Singapur haben wir drei Nächte Stop-Over, so dass wir am 2. Juli morgens um 6.30 Uhr wieder in Frankfurt sein werden - so Gott will und es mit SQ26 keine Probleme gibt.

Die Hotels schon jetzt zu buchen ist schwierig, zumindest das Stop-Over-Programm von Singapore Airlines ist "mit unbekanntem Fehler" ausgestiegen. Mal sehen, wie wir das machen.

Am kommenden Sonntag, am 28. Oktober, wird der Kindergarten nach Sanierung und Erweiterung offiziell eingeweiht. Ausgerechnet jetzt, da das Wetter nicht mitspielt. Aber auch beim Spatenstich hatten wir Schneeregen und Starkwind - und damals musste alles im Freien ablaufen, jetzt sind wir wenigstens unterm Dach. Auch solche Arbeiten wie das Vorbereiten des Festes bleiben mir im ersten Halbjahr 2013 erspart, das ist ein schöner Nebeneffekt der Reise. Komisch, dass es für diese Einrichtungen noch keinen modernen, also englischen, Namen gibt. Das mag allerdings damit zusammenhängen, dass diese Art von Einrichtungen in Amerika ebenfalls "Kindergarten" (eigentlich Kindergarden) heißen.

Samstag, 6. Oktober 2012

4. Oktober 2012

Je länger es dauert, bis wir abreisen, desto mehr wird mir klar, dass es ein Fehler war, so früh unser Vorhaben zu verkünden. Klar, ich konnte mich nicht guten Gewissens für den Singkreisvorstand aufstellen und wählen lassen, wenn ich weiß, dass ich für einige Zeit verschwunden sein werde. Und irgendeinen Grund musste ich ja angeben. Jetzt ist es so, dass manche fragen, ob wir schon wieder zurück seien, und andere meinen, dass wir jetzt unterwegs sind. Kurz, es herrscht Verwirrung. Auf der anderen Seite kommt es mir immer mehr wie eine Schnapsidee vor, für so lange Zeit von hier zu verschwinden. Geht das überhaupt, geht das gut? Dahinter steckt wohl auch das Gefühl, dass es ohne uns nicht oder zumindest nicht richtig laufen wird - aber dass dem nicht so ist, dessen bin ich mir ja bewusst. Nun, die drei Monate bis zum Abflug werden wir auch noch "rumkriegen".

Zur Zeit lese ich viel über Australien, ohne dass sich dadurch etwas an unseren Plänen ändert. Im Gegenteil, je mehr ich lese, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass wir die richtige Zeit gewählt haben (auch wenn wir dadurch fortwährenden Spätsommer und Herbst haben - 1 1/2 Jahre lang). Die unterschiedlichen Klimazonen in Australien lassen es anders nur schwer zu, das Risiko wetterbedingter Probleme ist sonst eher noch größer. Bei den "Reiseführern" fällt auf, dass fast alle immer wieder auf Australiens Vergangenheit als Strafkolonie abheben, dabei ist es damit seit 150 Jahren vorbei. Ein bisschen Angst habe ich vor der Verständigung, das Australenglisch ist halt doch stark abweichend von meinen Kenntnissen im amerikanisch- britischen Englisch (mit denen es schon nicht so weit her ist). Vor allem durch die letzten Jahre, in denen mein Englisch kaum noch gefragt war, habe ich doch viel verloren, gerade was das Verstehen betrifft.



Australien ist mit 7.692.030 Quadratkilometern alles in allem etwas kleiner als Europa (10.180.000 qkm), aber deutlich größer als Westeuropa. Kein Wunder, dass wir beliebig viel Zeit auf dem fünften Kontinent, wie er früher hieß, verbringen können und immer wieder auf Neues stoßen - das ist ja hier auch nicht anders. Allein das Great Barrier Reef bedeckt ein Gebiet von der Fläche Deutschlands. Von Sydney nach Perth sind es knapp 4.000 Kilometer, von Perth nach Broome 2.300, von Sydney nach Cairns 2.700 und von Darwin nach Adelaide 2.000 Kilometer, ziemlich weite Strecken, wenn man sie wie wir mit dem Auto zurücklegen will. Die meisten Australier benutzen das Flugzeug, um von einem in das andere Zentrum zu gelangen.

Der Kontinent Australien ist im Prinzip dreigeteilt. An der Süd- und der Ostküste zwischen Melbourne in Victoria und Townsville in Queensland erstreckt sich fruchtbares Ackerland. Dahinter, aus Sicht der ersten Weißen, die den Kontinent im Wesentlichen von Sydney aus eroberten, erhebt sich die "Great Dividing Range". Das ist sozusagen das Rückgrat des australischen Kontinents, ein Gebirgszug, der sich von Victoria im Süden bis fast nach Cape York im Norden Queenslands hinzieht. Im Süden finden sich die Snowy Mountains und die höchste Erhebung auf Australiens Festland, der Mount Kosciuszko. Dort könnten wir sogar Skifahren, zumindest im Winter, aber das haben wir nicht vor. Auch Tasmanien ist im Grunde ein Teil der Great Dividing Range. Auf der anderen Seite Australiens, im Westen, nimmt das Tafelland des Westaustralischen Plateaus etwa 60 Prozent des Kontinents ein. Hier liegen die großen Trockengebiete der Great Sandy Desert, der Gibson Desert und der Great Victoria Desert sowie der Nullarbor Plain, also "Ebene ohne Bäume" (lat. nullae arbores). Im Osten schließt sich die Mittelaustralische Senke an. Hier befindet sich mit der Simpson Dessert sowohl die trockenste Region des Landes als auch das größte Fluss-System, das Murray-Darling-Becken.


 
Der Norden des Kontinents liegt diesseits des Tropic of Capricorn, dort herrschen also tropische Bedingungen mit feuchtem Sommer und trockenem Winter. Die Küste Queensland und der Südwesten sind subtropische Gebiete, Victoria gilt als gemäßigte Klimazone, der Rest des Landes ist Grasland (in Northern Territory, südlichem Queensland und westlichem New South Wales) oder, wie schon gesagt, Wüste.

Politisch ist Australien unterteilt in die sechs Bundesstaaten (im Uhrzeigersinn) New South Wales (NSW, Hauptstadt Sydney), Victoria (VA, Hauptstadt Melbourne), Tasmania (TAS, Hauptstadt Hobart), South Australia (SA, Hauptstadt Adelaide), West Australia (WA, Hauptstadt Perth) und Queensland (QLD, Hauptstadt Brisbane)),und die beiden Territories Northern Territory (NT) und Australian Capital Territory (ACT), der Bereich um die Bundeshauptstadt Canberra). Australien ist eine parlamentarische Monarchie, das Staatsoberhaupt ist Elisabeth II.  Jeder Bundesstaat und jedes Territory werden von Zweikammerparlamenten unter der Führung eines Prime Minister regiert, die einzelnen Bundesstaaten besitzen also Parlamente mit weitgehenden Kompetenzen zur Gesetzgebung.

Die Bevölkerungszahlen Europas und Australiens unterscheiden sich allerdings gewaltig: 740 Mio.  Europäern stehen nur 22 Mio. Australier gegenüber, noch nicht einmal drei Australier teilen sich einen Quadratkilometer. Mehr als 75 % dieser 22 Millionen Australier wohnen östlich der Great Dividing Range und in Victoria. Einen weiteren Häufungspunkt findet man im Südwesten um die aufstrebende Stadt Perth (WA). Die Mehrzahl der australischen Bevölkerung, derzeit rund 92%, sind weiß, 85% davon sind britischer Abstammung. 7% der Australier stammen aus Asien, 2,4% sind indigener Abstammung, es sind Aborigenes und Torres Strait Islander (nördlich von Queensland Richtung Papua-Neuguinea). Dass in NT sogar 34% der Bevölkerung indigen sind, heißt aber nur, dass hier relativ wenige Weiße wohnen.

Australier trinken angeblich viel Bier (der Prokopfverbrauch liegt aber mit 109 l deutlich hinter Tschechien (159l) und Deutschland (135 l). Damit das Bier in der durchweg warmen Luft kalt bleibt, gibt es sogenannte Stubbieholder, Flaschenhüllen aus Styropor oder Neopren. Die Stubbieholder werden im allgemeinen als Werbefläche benutzt, meist für Orte oder Hotels.
Da waren wir schon, aber vielleicht kommen wir noch mal vorbei: